Verzicht auf das Enthornen von Rindern

Leitprojekt aus dem Handlungsfeld Rinderhaltung

Erklärung des Projektes

Die Haltung von horntragenden Rindern in den heutigen Haltungssystemen (Boxenlaufstall) birgt Verletzungsrisiken für Mensch und Tier. Deshalb wird bei vielen Kälbern bereits in den ersten Lebenswochen die Hornanlage vorsorglich entfernt. Die Enthornung von Kälbern ist mit Schmerzen und Leiden der Tiere verbunden. Aus Sicht des Tierschutzes erfolgt das Enthornen von Rindern nur noch nach Sedation der Tiere und anschließender Verabreichung von Schmerzmitteln. Langfristig soll die Zucht auf genetisch hornlose Rinder den Eingriff beim Tier überflüssig machen. Das Anpaaren hornloser Rinder ist derzeit jedoch noch eher die Ausnahme. Deren Anteil soll aber durch gezielte Maßnahmen der Offensive Nachhaltigkeit erhöht werden.

Aktueller Stand

Ende 2017 wurde der Stand der Hornloszucht im Fachausschuss Milch thematisiert. Es erfolgte ein Fachgespräch mit dem Bundesverband Rind und Schwein über Möglichkeiten von neuen Zuchtmethoden zur Beschleunigung der Hornloszucht. Weiterhin sind in 2018 u. a. ein Gespräch mit dem Zuchtverband RUW angesetzt.

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